Die Alpen im Winter

Das sich auf einer Länge von 1.200 Kilometern quer durch Europa ziehende Faltengebirge verwandelt sich im Winter in ein einziges großes Skigebiet. Zumindest könnte man das angesichts der mehr als 600 Skigebiete denken, die sich auf Deutschland, die Schweiz, Österreich und Italien verteilen. Die Skigebiete in dem kleinen französischen Zipfel der Alpen, der bis nach Grenoble reicht, müsste man selbstverständlich noch hinzu rechnen.

Die vorhandenen Infrastrukturen sind durchweg gut, egal ob man die Unterkünfte beurteilt, die Länge der Pisten in Augenschein nimmt oder sich an der Zahl der vorhandenen Liftanlagen orientiert, gerade in Skihütten Österreich. Überall finden sich Abfahrtspisten für Anfänger und Fortgeschrittene, aber auch die gut durchtrainierten Profis kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer Spaß auf dem Snowboard haben möchte, der kann in einigen größeren Wintersportgebieten gleich aus mehreren Funparks auswählen. Langläufer können sich auf vielen Höhenloipen betätigen und während der Fahrt die herrlichen Aussichten auf die Täler genießen.

Überall gibt es ausgebaute Winterwanderwege, die man auf Schusters Rappen oder mit Schneeschuhen erkunden kann. Wer seine Spur in den unberührten Tiefschnee pflügen möchte, der findet vielerorts einen Helikopterservice vor und an anderen Stellen kann man sich mit dem Paraglideschirm in die Lüfte schwingen oder mit dem Schlitten eine rasante Fahrt auf einer der kilometerlangen Rodelbahnen wagen. Reicht dieser winterliche Sport immer noch nicht aus, kann man sein Glück beim Eisstockschießen versuchen oder sich mit den Kids einfach mal eine zünftige Schneeballschlacht liefern.

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