Die Alpen und ihre Besonderheiten
Wer die Alpen von Ost nach West und von Norden nach Süden durchstreift, der wird nicht nur große Unterschiede in ihrem Aussehen feststellen, sondern auch selbst zu spüren bekommen, welche klimatischen Unterschiede es hier gibt. Die Klimaunterschiede wiederum bewirken eine unterschiedliche Verteilung von Pflanzenarten und Tieren.
Für die Alpen gibt es verschiedene Gliederungen, die anhand der vorhandenen strukturellen Unterschieden oder der räumlichen Zuordnung vorgenommen werden können. Riesige parallel zum Äquator verlaufende Täler sorgen für eine optische Gliederung, die man vor allem auf orbitalen Aufnahmen besonders gut erkennen kann. Die höchsten Gipfel befinden sich im westlichen Teil.
Nicht nur Gämsen und Alpensteinböcke finden sich hier. Sie werden durch eine immer umfassendere wirtschaftliche Nutzung der Alpen zunehmend verdrängt. Die Flächen der Almen werden immer größer und hinzu kommt die touristische Erschließung. Die vorhandenen Lebensräume für wild wachsende Pflanzen und die typischen Tierarten werden immer kleiner, denn sie werden zunehmend auch von den globalen klimatischen Änderungen beeinflusst.
Die Faltung des Gebirges ist immer noch nicht abgeschlossen. Noch wachsen die Gipfel ganz minimal weiter. Daraus und aus den Einflüssen der Witterung sind völlig verschiedene Felsformationen entstanden. Die Unterschiede werden noch verstärkt durch die Zusammensetzung der Höhenzüge, denen die Erosion auf verschiedene Art zusetzt. Kalk und Granit bilden dabei schroffere Formen als Sandstein, der in den Alpen ebenfalls vielerorts vorkommt.