Die geologische Gliederung der Alpen

Für die Gliederung der Alpen gibt es je nach Ausrichtung auf bestimmte Schwerpunkte größere Unterschiede. Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass sich die Alpen grob in drei Gebiete gliedern lassen. Sie bestimmen sich nach den Himmelsrichtungen der Lage und bestehen aus den mittleren Alpen, den Westalpen und den Ostalpen.

Als Ostalpen wird üblicherweise die Bergregion bezeichnet, die sich beginnend von der Schweiz über Österreich bis in die Ausläufer an der deutschen Grenze zieht. Dieser Bereich wird durch die natürliche Zerfurchung, die grob in Ost- West- Richtung verläuft, in die Zentralalpen, die Nordalpen und die Südalpen aufgeteilt.

Die Nordalpen weisen ziemliche Unterschiede auf, die sich bis in das in Süddeutschland auslaufende Alpenvorland hinein zeigen. Hier findet man sowohl die leicht gerundeten Gipfel, die aus dem durch Verwitterung leicht zu formenden Sandstein bestehen, als auch die so genannten Kalkalpen, die sich durch messerscharfe Kanten auszeichnen.

Die Zentralalpen weisen im Westen sehr viele Gletscher auf, die sich bevorzugt im Westen finden. Darüber hinaus kann man vom Orbit aus einen Blick auf unzählige kleinere Seen werfen. Sie besitzen entweder eine eigene Quelle oder werden von Bächen gespeist. Die Gebirgszüge bestehen hier vorwiegend aus besonders harten Materialien wie Gneis, Glimmerschiefer und Granit.

Die Südalpen zeigen sich besonders schroff. Hier findet man auch einzelne Zinnen, die Kletterer als persönliche Herausforderung für sich entdeckt haben und von denen man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung hat. Kalke und Kristalle sind hier die Merkmale, die sich dem geübten Auge des Geologen am häufigsten präsentieren.

Die Grenze zwischen den mittleren Alpen und den Westalpen verläuft entlang einer gedachten Linie zwischen Bodensee und Comer See. In den Westalpen finden sich die höchsten Gipfel des Faltengebirges. Der höchste Punkt liegt in Frankreich und ist auf der Karte unter dem Namen Mont Blanc zu finden. Er bringt es auf die stolze Höhe von 4.808 Metern. Den Platz zwei auf der Rangliste der höchsten Alpengipfel nimmt der Mont Blanc de Courmayeur ein. Er liegt auf italienischem Staatsgebiet und ist 4.748 Meter hoch. Den dritten Rang darf die in der Schweiz gelegene Duforspitze mit 4.634 Metern Höhe für sich in Anspruch nehmen.

Tipps: Beamtenkrankenversicherung